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  Das Janke-Institut für Klavier-Methodik beschäftigt sich mit der Klaviertechnik nach Ansgar Janke. Ziel ist die Verbreitung der Methodik in ihren Grundlagen, die Bereitstellung von Ansgar Jankes Kernpunkten für das Erlernen seiner Klaviertechnik und die praktische und akademische Vertiefung der Methodik. Das Institut ist vornehmlich in Deutschland und Japan tätig.

 Prof. Ernst Ansgar Janke wirkte ab den späten 1960er Jhren fast 40 Jahre lang als Klavierpädagoge an der staatlichen Hochschule für Musik und Theater in München. Aus dieser langjährigen Erfahrung und aus seinem breitgefächerten Wissensschatz entwickelte er eigene Lehransätze.

 Besonderes Augenmerk liegt darin auf dem Technik-Begriff im ursprünglichen Sinne: So wird Spieltechnik zwar als Ausdruck künstlerischen Wirkens anerkannt; gleichzeitig versteht Janke den Begriff Klaviertechnik aber auch als anatomischen Bewegungsablauf des Pianisten. Dadurch rücken Konzepte wie die Berücksichtigung von Schwerkraft auf Körperteile des Pianisten und die Gewichtstechnik bei dynamischen Bewegungen ins Zentrum der Lehre. So soll mit Hilfe von Schwerkraft und Impulsschwung nur minimale Kraft für die Bewegungen des Pianisten eingesetzt werden; stattdessen soll die Eigenkraft weitgehend von Gewicht und Eigengewicht ersetzt werden. Ein Klavierschüler spielt dann also beispielsweise bei einer Tonleiter nicht jede Taste einzeln mit Muskelkraft sondern nutzt sein eigenes Armgewicht und den durch das Ausholen entstandenen Schwung für einen dynamischen und fließenden Bewegungsablauf. Letztlich kann so nicht nur der künstlerische Ausdruck im verbesserten Anschlag realisiert sondern gerade bei intensivem Spiel auch möglichen Verspannungen und Haltungsschäden entgegengewirkt werden.
 
 





Kontakt: jankemethode@gmail.com